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Bandschleifer – Alles rund um das Gerät auf unserem Ratgeberportal

Herzlich Willkommen auf unserem Ratgeberportal rund um den Bandschleifer. Hier finden Sie alle Informationen und Kaufberatung, die Sie benötigen. Starten Sie, indem Sie sich über Bandschleifer Tests informieren oder allgemein über Bandschleifer, indem Sie diesen Artikel lesen.

Was ist ein Bandschleifer?

Bei einem Bandschleifer handelt es sich um eine elektrische Schleifmaschine. Da der Bandschleifer sehr viel Material von großen Flächen abtragen kann, wird er beispielsweise zur Lackentfernung eingesetzt. Die Flächen werden mit einem Bandschleifer plan geschliffen. Er ist demzufolge für den Grobschliff prädestiniert.

Profis sind in der Lage, mit der entsprechenden Körnung das Werkstück ohne Nachbearbeitung zu schleifen. Das Resultat ist ein Feinschliff. Der Bandschleifer lässt sich auch für die folgenden Arbeiten verwenden:

  • Leisten schleifen
  • Entgraten von Kunststoff

Der Aufbau von eines Bandschleifers ist leicht erklärt. Das endlos Schleifband wird über zwei Rollen geführt. Es sind die Antriebsrolle und die Umlenkrolle. Angetrieben wird der Bandschleifer mit einem Elektromotor. In der Regel bewegt sich dessen Leistung zwischen 650 Watt und 1.000 Watt.

Markant für einen Bandschleifer ist die gleichmäßige Geschwindigkeit, welche eine hohe Abtragsleistung zu Folge hat. In eine Richtung ist der Verlauf vom Schleifpapier, weshalb keine Schleifkreise entstehen können.

Welche Arten von Bandschleifern gibt es?

Bandschleifer werden unterschieden in die mobilen und stationären Bandschleifer und die Bandfeilen.
Der gravierende Unterschied zwischen einem stationären Bandschleifer und einem Handbandschleifer ist darin zu sehen, dass die zu bearbeitenden Werkstücke beim stationären Bandschleifer über diesen gehalten werden müssen. Anders ist die Handhabung vom Handbandschleifer. Es sind viele mobile Bandschleifer zusätzlich mit einer seitlichen Schleifscheibe ausgerüstet. Flexibler ist also der Einsatz der mobilen Bandschleifer.

Tipp: Bei etlichen Handgeräten besteht die Möglichkeit, diese als stationäre Modelle zu nutzen. Hierzu sind spezielle Schraubzwingen auf der Arbeitsfläche zu fixieren.

Das Präzisionsgerät bei den Bandschleifern ist die Bandfeile. Sie trägt unter Profis auch den Namen Fingerschleifer. Das Schleifband bei diesem Gerät hat meist eine Breite von 6 mm bis 13 mm.
Der Name Fingerschleifer beruht darauf, dass der Ausleger zum Führen des Schleifbandes, einem Finger ähnelnd an dem Bandschleifer montiert wird.

Geeignet ist die Variante der Bandschleifer zum Entgraten und zum Entrosten. Einfach kann das Feilen in Winkeln und Ecken mit der Bandfeile erfolgen.

Was sind Qualitätsmerkmale eines guten Bandschleifers?

Folgende Kriterien sind bei den Qualitätsmerkmalen zu prüfen:

  • Leistung
  • Absaugvorrichtung
  • automatische Bandzentrierung
  • Handhabung
  • Gewicht
  • Bandgeschwindigkeit
  • Bandabmessung

Für einen gleichmäßigen Schleifvorgang spielt die Wattzahl eine große Rolle. Daher ist vom Kauf von Bandschleifern unter 650 Watt abzuraten.

Der Bandschleifer verfügt über eine integrierte Absaugung. Deren Qualität sollte daran gemessen werden, wie hoch ihre Leistung ist. Nur so kann vermieden werden, dass die abgetragenen Partikel sich in großen Mengen um den Arbeitsplatz bzw. den Raum verteilen können.

Der nächste Punkt ist eine automatische Bandzentrierung. Viel effektiver lässt es sich mit einem Bandschleifer arbeiten, wenn die Tätigkeit nicht durch das Nachspannen vom Schleifpapier unterbrochen wird. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Bandschleifer sich leicht bedienen lässt. Dazu gehört auch das Wechseln des Schleifbandes.

Verschleißteile müssen bei einem Bandschleifer leicht erreichbar, austauschbar und verfügbar sein. Das Gewicht von einem Bandschleifer ist für mobile Modelle zu beachten. In der Regel wiegen sie zwischen 2,5 kg und 3,5 kg.

Relativ einheitlich sind die Bandgeschwindigkeiten, die je nach Gerät zwischen 300 m/min und 400 m/min liegen.

Beachtung sollte bei den Qualitätsmerkmalen noch die Bandabmessung finden. Bei Testsiegern waren es Abmessungen von 75 mm x 533 mm und 76 mm x 457 mm.

Die verschiedenen Preisklassen bei Bandschleifern

Die Bandschleifer lassen sich in zwei Preissegmente einteilen. Die recht preiswerten Modelle und die mittelklassigen Bandschleifer. Denn die Angebote mehr als 400 bzw. 500 Euro sind eher als gering zu bezeichnen. Dazu sollte ein Preis-Leistungs-Vergleich durchgeführt werden. Zu den renommierten Herstellern von Bandschleifern gehören:

Das Gründungsjahr vom multinationalen deutschen Unternehmen Bosch geht auf das Jahr 1886 zurück. Robert Bosch der Gründer war Zulieferer für die Automobilindustrie und stellte Elektrowerkzeug Haushaltsgeräte und Weiteres mehr her.

Der Grundgedanke physikalische und elektrische Apparate herzustellen führe dazu, dass Wilhelm Emil Fein 1867 sein Unternehmen gründete. Inzwischen sind mehr als 150 Jahre vergangen, in welchen die weltweit führende Elektro-Manufaktur innovatives und langlebiges Elektrowerkzeug herstellt wird.

Der Grundstein für das heutige Unternehmen Holzmann wurde schon 1886 von Johann Schörgenhuber in Haslach an der Mühl gelegt. Die angebotenen Produkte umfassen die Holzbearbeitung, die Metallbearbeitung, die Werkstattausrüstung und vieles mehr.

1915 wurde das Unternehmen Makita in Japan gegründet. Etablieren konnte sich das Unternehmen durch sein breites Angebot. Es gehören Akku-Geräte, wie der Akku-Bohrer, Elektrowerkzeuge, wie Schleifmaschinen, ebenso dazu wie Benzingeräte, beispielsweise der Trennschleifer.

Was kostet ein Einstiegsgerät und was leistet es?

Einsteigermodelle können online schon um die 50 Euro erworben werden. Wenn der auf nicht so eilig ist, können preiswerte Bandschleifer, auch von Markenherstellern, zu Preisen zwischen 70 Euro und 150 Euro erworben werden, wenn Angebote beim Discountern abgewartet werden.
Für einen Einsteiger bietet sich ein Bandschleifer zu einem Preis von unter 60 Euro an. Bei diesem Vorschlag sind die folgenden Features markant:

  • Materialabtrag großflächig bei hoher Bandgeschwindigkeit
  • Staubabsaugung ist integriert, sodass der große Staubbeutel ein sauberes Arbeiten gewährleistet
  • Abrutschen vom Schleifband werden durch die automatische Bandzentrierung garantiert.

Was kostet ein Mittelklassegerät und was leistet es?

Die Preisskala für Mittelklassegeräte bewegt sich zwischen 150 Euro und 400 Euro. Profis kaufen am häufigsten Bandschleifer für 200 Euro bis 400 Euro.
Schon in der Mittelklasse der Bandschleifer werden die Profis fündig. Diese Bandschleifer können vielseitig zum Einsatz kommen.

Features:

  • Gewichtsverteilung ist optimal
  • Schleifbandzentrierung automatisch
Mit Bandschleifern dieser Klasse können nicht nur große Flächen plan geschliffen werden. An Wänden und von Fußböden lassen sich spielend leicht Flecken entfernen. Befreit werden können mit dem Bandschleifer Stahlbleche von Rost und Farbe.

Was kosten Premiumgeräte und was leisten sie?

Bandschleifer im oberen Preissegment sind ab 400 Euro käuflich zu erwerben. Sie zeichnen sich für filigrane Arbeiten aus. Diese Eigenschaft ergibt sich daraus, dass der Bandschleifer exakt und sicher über die zu bearbeitenden Flächen geführt werden kann. Folglich ist es ein wirtschaftliches Arbeiten bei einem erstklassigen Resultat.

Features:

  • Leistungskraft des Motors ist sehr hoch
  • Absaugadapter
  • Staubsack

Hochwertige furnierte Flächen können ebenso angeschliffen werden wie große Flächen, bei denen es auf das Planschleifen ankommt.

Für was benötigt man einen Bandschleifer?

Obwohl das Haupteinsatzgebiet für einen Bandschleifer Holz ist, kann er auch bei anderen Materialien sehr hilfreich sein. Zu denken ist an Metalle und auch nichteisenhaltige Materialien. Die Absaugvorrichtungen sind für den Nutzer besonders wichtig, da sich während des Betriebs Feinstaub bilden kann.

Tipp: Die Schleifbänder können relativ lange verwendet werden. Der Grund ist, dass die Späne beim Schleifen vom Bandschleifer wegbewegt werden und sich somit nicht so schnell im Papier festsetzen.

Einsatzbereiche eines Bandschleifers

Bandschleifer werden vorwiegend eingesetzt, wenn es gilt, oberste Schichten von einem Werkstück abzutragen. Es kann sich dabei um Farbschichten handeln. Mit dem Bandschleifer können oberflächlich Strukturunebenheiten beseitigt werden.
Ein Aufrauen, durch die Verwendung von grobkörnigen Schleifbändern ist mit dem Bandschleifer ebenfalls möglich. Erforderlich ist es, dass die Oberfläche porös ist, wenn sie weiterbehandelt werden sollen. Zu denken ist an einen neuen Farbanstrich.

Doch der Einsatz von einem Bandschleifer beschränkt sich nicht auf Holz. Bei Metall und anderen Materialien erweist sich die Nutzung von Bandschleifern als sehr hilfreich.

Die Werkstücke können mit dem Bandschleifer auch in völlig andere Formen gebracht werden, sofern grobkörnige Schleifbänder benutzt werden. Hervorragende Ergebnisse werden beim Abrunden von Ecken und entfernen von Kanten erreicht.

Ist das Holz noch unbehandelt und die Oberfläche noch recht uneben, ist dies eine weitere Herausforderung für den Bandschleifer.

Profis benötigen zur vollständigen Bearbeitung des Werkstücks teilweise kein weiteres Gerät. Sie verwenden statt grobkörnige Schleifbänder, zum Schluss feinkörnige Schleifbänder. So erhält das Werkstück den letzten Schliff.

Durch das gleichmäßige Arbeiten, welches mit einem Bandschleifer möglich ist und seiner Bauweise sollte er nicht für wellige oder winklige Arbeiten verwendet werden. Schnell und gut sind die Resultate der Arbeit bei großen und beinahe rechteckigen Flächen. Anderenfalls ist zu überlegen, ob der Dreiecksschleifer oder der Schwingschleifer nicht geeigneter für das Schleifen ist.

Was ist besser? Bandschleifer oder Schwingschleifer?

Pauschal lässt sich nicht beantworten, ob ein Bandschleifer oder ein Schwingschleifer besser ist. Es kommt darauf an, welche Arbeiten damit verrichtet werden sollen. Nachdem dargestellt wurde, wofür der Bandschleifer sich eignet, eine kurze Information, wofür ein Schwingschleifer geeignet ist.
Der Blick auf den klassischen Schwingschleifer zeigt, dass er mit einem Motor und einer Schwungplatte, welche exzentrisch angeordnet ist, funktioniert.

Das Schleifpapier wird aufgespannt. Das Material wird in schwingenden Bewegungen abgetragen. Daher auch der Name „Schwingschleifer“. Zum Abschleifen von Lacken und dergleichen ist ein Schwingschleifer durchaus geeignet. Hingegen das Schleifen von Gipskarton nur geräteabhängig zu empfehlen ist.

Was ist besser? Bandschleifer oder Exzenterschleifer?

Diese Frage lässt sich wiederum nur nach der auszuführenden Arbeit beantworten. Im Gegensatz zum Bandschleifer ist der Exzenterschleifer für das Feinschleifen von Werkstücken und Flächen prädestiniert.
Bei der Verwendung des Exzenterschleifers ist darauf zu achten, dass er parallel zur Arbeitsfläche zu führen ist. Nur so ist ein gleichmäßiges Schleifen möglich. Es können mit dem Exzenterschleifer beispielsweise folgende Materialien bearbeitet werden:

  • Holz
  • Glas
  • Kunststoff

Wie viel Watt sollte mein Bandschleifer haben?

Für ein effektives Arbeiten mit dem Bandschleifer ist seine Leistung von entscheidender Bedeutung. Die Wattzahl kann maßgeblich das Resultat vom Arbeitsaufwand beeinflussen. Zugrunde zu legen ist, dass es die Umdrehungen vom Bandschleifer sind, welche verglichen werden müssen.
Sind diese besonders hoch, gestaltet sich der Abrieb effizient. Außerdem kann Arbeitszeit eingespart werden, um ein gleichmäßiges und ebenmäßiges Ergebnis zu erzielen.

Grundsätzlich wird dem Kauf von einem Bandschleifer mit etwa 650 Watt nicht viel verkehrt gemacht. Vor allem für die Hobbyhandwerker sind Bandschleifer mit 650 Watt zu empfehlen.

Inzwischen werden auch Bandschleifer angeboten die 850 Watt und mehr aufweisen. Ob eine Anschaffung eines Bandschleifers mit einer so hohen Wattleistung rentabel ist, muss individuell entschieden werden. Wer einen Bandschleifer im Profibereich einsetzt, kann von der Leistung durchaus profitieren.

Welche Körnung benötige ich für meinen Bandschleifer?

Die Körnung der Schleifbänder ist nicht zwingend vom Bandschleifer, sondern von der geplanten Schleifarbeit abhängig. Die folgenden Körnungen stehen hierfür zur Wahl:

  • K 40
  • K 60
  • K 80
  • K 120
  • K 180

Beim Kauf der Schleifbänder für den Bandschleifer ist dessen Breite zu berücksichtigen.

Eine grobe Körnung zwischen K 6 – K 30 ist zum Entfernen von Farbanstrichen zu verwenden.
Die mittlere Körnung zwischen K 36 – K 80 wird für das Vorschleifen grober Holzflächen eingesetzt.
Eine feine Körnung zwischen K 100 – K 180 dient dem Feinschliff roher Holzflächen.
Die sehr feine Körnung zwischen K 220 – K 1000 ist für das Nachschleifen, beispielsweise lackierter Flächen vorgesehen.

Der Rückseite der Schleifbänder ist normalerweise die Zahl der Körnung zu entnehmen. Die Körnung wird immer feiner, je größer die angegebene Zahl ist.

Wie wird ein Bandschleifer bedient?

Wie bei allen elektrischen Geräten steht die Sicherheit an erster Stelle. Vor dem Einschalten ist das Kabel des Bandschleifers zu prüfen. Als Nächstes ist bei einem stationären Bandschleifer zu testen, ob die Standfestigkeit gewährleistet ist. Hierzu ist er, nach Angaben der Bedienungsanleitung, auf der Arbeitsplatte zu befestigen. Bei einem mobilen Bandschleifer ist zum Körper ein Mindestabstand von 20 cm einzuhalten.

Bandschleifer mit zwei Griffen erhöhen die Sicherheit. Dabei ist zu beachten, dass der zweite Griff für die Führung vorgesehen ist. Rechtshänder nehmen diesen demzufolge in die rechte Hand.

Vorgehensweise:

Der Bandschleifer wird auf die zu bearbeitende Fläche aufgesetzt. Bevor er eingeschaltet wird, ist zu prüfen, ob die eingestellte Tiefe korrekt ist.

In s-förmigen Bewegungen wird der Bandschleifer bis zu zwei Drittel auf der Fläche nach vorn bewegt. Diese Bewegungsrichtung vermeidet, dass die Übergänge zur nächsten Bahn gleichmäßig sind. Damit der Abhub ebenmäßig bleibt, sind die Geschwindigkeit und die Schleifbewegungen aufeinander abzustimmen.

Tipp: Die Arbeit mit dem Bandschleifer hat ausschließlich in Faserrichtung zu erfolgen. Schleifspuren, die entstehen können, wenn der Bandschleifer gegen die Faserrichtung bewegt wird, sind nicht mehr zu beseitigen.

Vor- und Nachteile eines Bandschleifers

Bei dieser Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile wird klar, warum ein Bandschleifer in jede gute Werkstatt gehört.

Vorteile:

  • Materialabtrag ist hoch
  • Vorschliff und Feinschliff möglich
  • Belastbarkeit bei großen Flächen im Dauerbetrieb ist hervorragend
  • Arbeitsweise ist präzise
  • Handhabung, nicht zuletzt wegen des angemessenen Gewichtes, einfach

Nachteile:

  • Holzbearbeitungsmaschine nur für grobe Schleifarbeiten
  • Nachschliff, meist durch weitere Geräte, notwendig

Fazit

Beim Hobbyhandwerker und auch beim Profi sollte der Bandschleifer in der Werkstatt nicht fehlen. Aufgrund der Vielzahl der Modelle ist lediglich zu prüfen, für welchen Zweck er vorwiegend zum Einsatz kommen wird. Danach richten sich die Art des Gerätes und die Preisklasse. Online stehen hierfür gute Vergleichsmöglichkeiten zur Verfügung.